Das neue High-Dynamic-Range-Verfahren (HDR) könnte die Sehgewohnheiten bei der Fotobetrachtung radikal ändern
Die größte technische Einschränkung, mit der Fotografen bislang leben mussten, war der geringe Kontrastumfang von Kamerasensoren. Betrachtet das menschliche Auge eine Tageslichtszene, so ist es imstande, einen Kontrast zwischen der hellsten und dunkelsten Stelle zu verarbeiten, der einem Lichtmengen-Verhältnis von 200000 : 1 entspricht.
Filmmaterial hingegen erfasst lediglich ein Verhältnis von 10000 : 1 – bei Digitalkameras beträgt dieses sogar nur etwa 1000 : 1. Die Belichtung eines Hochkontrastmotivs war bisher also immer ein Kompromiss: Entweder gingen Informationen in dunklen Schatten oder in zu hellen Lichtern verloren. Geradezu enthusiastisch begrüßen deshalb viele Fotografen das neue HDR-Verfahren. Diese Methode macht es theoretisch möglich, den gesamten Kontrastumfang der sichtbaren Welt abzubilden. Kern der softwarebasierten Technik ist es, mehrere deckungsgleiche, aber unterschiedlich belichtete Aufnahmen elektronisch zu einem einzigen Bild zu verrechnen.
Das unterbelichtete Foto liefert dabei alle Informationen der hellsten Bildbereiche, das überbelichtete die Informationen in den Schattenzonen. Aber auch die HDR-Innovation kommt an Kinderkrankheiten nicht vorbei. Noch wirkt der Effekt merkwürdig gekünstelt. Allgegenwärtig ist auch der als “Eye Candy” bezeichnete Kitschfaktor, weil die Pioniere der Technik die Bilder mit zu viel Kontrast und Bonbonfarben “überzuckern”. Schwerwiegender sind Probleme bei der Aufnahme der Motive. Denn mehrere deckungsgleiche Bilder zu machen, erfordert den Einsatz eines Stativs und kann im Prinzip nur bei unbewegten Objekten gelingen. Ebenfalls ungelöst ist das Dilemma, dass HDR-Bilder zwar anzufertigen, aber in ihrer ganzen Schönheit bislang nicht darstellbar sind. Denn weder die handelsüblichen Monitore noch das normale Druckpapier können einen ausreichenden Kontrastumfang bieten.
Bildungsprojekt-Rechner voller Innovationen - Highlights sonnenlichtgeeignetes Dualmode- Display und Mesh-Vernetzung
In Kürze wird die Massenproduktion des Billigst-Rechners anlaufen, mit dem das Projekt “One Laptop per Child” Schulkindern in Entwicklungsländern Wissen vermitteln möchte. Mit seinem sonnenlichtgeeigneten Dualmode- Display und der Mesh-Vernetzung weist der “100-Dollar-Laptop” echte Alleinstellungsmerkmale auf, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe.
Wissensvermittlung und Ausbildung von Schulkindern
Das von Nicholas Negroponte ins Leben gerufene Bildungsprojekt “One Laptop per Child” (OLPC) folgt der Überzeugung, dass durch Wissensvermittlung und Ausbildung von Schulkindern in Entwicklungs- und Schwellenländern die Welt ein Stück friedlicher wird. Die Inhalte und Kommunikationsmöglichkeiten, die der “100-Dollar-Laptop” den Kindern eröffnet, dienen diesem Ziel.
Die erste Million
Noch vor Jahresende soll die erste Million Geräte bei dem taiwanischen Hersteller Quanta Computer vom Band laufen. Der Stückpreis dürfte dann allerdings die angepeilten 100 Dollar deutlich überschreiten. Derzeit rechnet das OLPC-Projekt mit rund 140 Dollar, um überhaupt die Produktionskosten decken zu können. Als Betriebssystem kommt eine angepasste Version von Fedora Linux zum Einsatz, dem Community-Projekt von Red Hat. Der weltweite Marktführer für freie Software hat seine Entwickler-Infrastruktur für das Projekt zur Verfügung gestellt.
Pacifica Tribune
Jef Raskin Center for Humane Interface gets $2 million in start-up funding
By Chris Hunter
Wednesday, January 05, 2005 - Jef Raskin’s name is a little bit symbolic of his view of how computers and people should interact. There’s no need for that second “f” in his first name, now, is there? It’s just a waste of space and time. Think of all those redundant letters.
Likewise, there are too many bells and whistles, too many keystrokes, too much going on when people use computers. In Jef Raskin’s world, a world that will undoubtedly become everyone’s world someday, computers should be designed based on the way people work and think, not the other way around.
Already a household name for his work on developing the Macintosh computer while one of Apple’s first employees, Raskin has recently set his sights on a larger goal. He wants a revolution in the technology industry. Remember the commotion created by that first Macintosh television ad? Well, now Raskin’s mind is set on shattering something even bigger.
This is a preview of
The Pacifica Tribune talks to Jef and Aza about their upcoming interface revolution
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