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«Wir brauchen keine Computer in der Schule»  -   January 27th, 2008 in Everyday Life, Wissenswertes, IT Allgemein, Technology

Fernseher und Computer schaden dem Gehirn, sagt der deutsche Psychiater Manfred Spitzer. Und erklärt, warum sie unsere Kinder dick, dumm und gewalttätig machen

Kürzlich hat sich Bill Gates aus der Computerbranche verabschiedet. Sind Sie erleichtert?

Bill Gates ist ein ganz cleverer Mensch, der sehr viel Geld mit Computersoftware verdient hat. Ob diese gut ist oder schlecht, bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall hat er keine Ballerspiele entwickelt. Sehr gut ist, dass er jetzt einen Grossteil seines Vermögens an die Menschheit zurückgibt für teure Projekte, die sonst niemand betreibt – etwa die Verminderung der Säuglingssterblichkeit in Afrika.

Immerhin hat Bill Gates dafür gesorgt, dass Computer die Schulen erobert haben. Liest man Ihre Bücher, gewinnt man den Eindruck, dort seien Computer des Teufels.

Des Teufels ist weder der Computer noch der Fernseher. Das hängt immer von dem ab, was man damit macht. Wenn Sie einmal pro Woche eine gute Sendung sehen, ist Fernsehen sicher nicht schädlich. Und wenn Sie den Computer als Werkzeug benutzen, ist das überhaupt nicht schlecht. Wenn Sie aber ein kleines Kind zu oft an den Computer heranlassen, wirkt das wie eine Einstiegsdroge: Sie fixen es geradezu an. So ein Kind wird mit dem Computer irgendwann auch ganz andere Dinge tun. Zumindest bei uns in Deutschland ist es ein grosses Problem, dass sich die wenigsten Eltern bewusst sind, was ihre achtjährigen Kinder am Computer tun: Die Buben ballern und laden sich vom Internet verbotene Sachen runter, die Mädchen chatten, wer weiss mit wem.

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Flash-Festplatte mit 416 Gigabyte  -   September 14th, 2007 in IT Allgemein, Technology

Weiterer Kapazitätssprung bei SSDs, Preis jedoch hoch

Dem US-Unternehmen Bitmicro ist im Bereich von Solid State Disks (SSD) ein großer Kapazitätssprung gelungen. Auf der aktuell in London stattfindenden “Defence Systems & Equipment International Exhibition” hat das Unternehmen die mit 416 Gigabyte bislang speicherplatzstärkste Flash-Festplatte vorgestellt. Damit können die SSDs mittlerweile mit den herkömmlichen Magnetplatten mithalten - zumindest bei der Kapazität. Der Preis, zu dem Bitmicro keine Angaben macht, ist für Normalverbraucher wahrscheinlich deutlich zu hoch.
Geschwindigkeit

Die 416-Gigabyte-SSD ist Teil von Bitmicros E-Disk-Altima-Reihe und basiert auf Single-Level-Cell-NAND-Flash-Speichern. Mit dem Computersystem wird sie über eine ATA-133-Schnittstelle verbunden. Gemäß der Schnittstellen-Geschwindigkeit ist eine maximale Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 133 Megabyte pro Sekunde möglich. Laut Hersteller liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 100 Megabyte pro Sekunde.

Nutzung

Mit dem Produkt sollen hauptsächlich Industriebetriebe sowie das Militär angesprochen werden. “Für diese Bereiche ist sowohl eine hohe Kapazität also auch die Robustheit der Geräte ausschlaggebend, denn die Speichermedien sind hier oft tagelang im Dauereinsatz”, meint Rudy Bruce, Marketingverantwortlicher bei Bitmicro. Die Strapazierfähigkeit wird auch durch die Einsatztemperaturen unterstrichen. Die Geräte funktionieren im Bereich von minus 40 bis 85 Grad Celsius.



Andrew Tanenbaum: Operating systems’ Mr Reliable  -   September 3rd, 2007 in IT Allgemein, Technology

Hier geht es zum Videovortag sevenload.com



…technology is no replacement for the simple techniques…  -   August 19th, 2007 in IT Allgemein, Technology

From the weblog Humanized.org about MoonEdit: Redux - Commentary Software Development

weblog article

Last year, Aza wrote an article about how MoonEdit enabled us Humanized folks to do some painless collaboration. Someone recently posed the question:

[A year] after that posting, do you still make a lot of use of collaborative editing for recording group talk and crystallizing it into more cohesive documents?

The simple answer is: No.

We hardly use real-time collaborative editing anymore. I’m really glad this question got asked, because it forced me to evaluate how our work flow evolved over the past year. Aza’s article remains as true as it was when he wrote it: MoonEdit enables some a very powerful and easy collaboration system. So why don’t we use it anymore?
Several reasons.

(1) We got offices with whiteboards. Even before we got an office we got together every single day in the same place with consistent access to really big white boards. For architectural and design discussions, these two tools (white boards and physically being in the same place) cannot be beat. Ideas happen faster, get refined faster, get drafted and drawn (which is often better than getting typed), get erased and replaced with better ideas, etc.

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Tango project aims to clean up the desktop  -   August 17th, 2007 in Design, IT Allgemein, Technology

One obstacle for Linux to overcome on the desktop is the lack of a consistent visual interface. While Microsoft Windows and Mac OS X offer users and developers consistent themes, Linux supports a plethora of dissimilar desktop environments and window managers. The Tango Desktop Project is working to change that.
The Tango project is an effort to establish high-usability visual themes for Linux desktops that function consistently across multiple desktop environments. Tango evolved from private discussions between Novell’s Jakub Steiner and Mozilla Visual Identity Team lead Steven Garrity. The project went public at the Boston GNOME Summit in October. Project participants are working on specifications for cross-environment themes and a fully compatible theme they hope will be adopted by vendors.

Garrity said his experience with polishing the Firefox user interface convinced him that an effort targeted at Linux desktops would yield similar results: highly beneficial to the end-user experience for a relatively low expense in developer time. Garrity and Steiner sought out the best artists they knew and the team began setting out its goals. At the GNOME Summit they gave a presentation on their work and opened a Web site and mailing list.

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Linus Torvalds: “Microsoft ist einfach uninteressant für mich”  -   August 13th, 2007 in IT Allgemein


Linux-Vater über den US-Softwareriesen, Open Source und Privates - Vorteile von Linux: Geld spielt eine Nebenrolle

Computerworld führte nun ein Interview mit Linux-Urvater Linus Torvalds. In dem Gespräch ging es um den Ursprung von Linux, die Relevanz von Open Source und das Verhältnis zu Microsoft.
“Ich habe drei Kinder und ich weiß ich kann für ihre Bildung bezahlen. Was brauche ich mehr?”

Zu Beginn war es Computerworld ein Anliegen zu erfahren, was denn die eigentlichen Absichten von Linux waren. Linus Torvalds stellte dabei klar, dass keinerlei finanziellen Absichten dahinter gesteckt hätten. Auch wäre ihm der Ruhm beziehungsweise Bekanntheitsgrad egal gewesen, denn er habe nie damit gerechnet, dass Linux zu solch einem Erfolg würde. Es sei ein persönliches Projekt gewesen zu dem Torvalds ganz einfach Feedback wollte. Das Ausmerzen von Fehlern und stetige Programmieren hätten und würden ihm nach wie vor Spaß bereiten. Und daher sei er stolz, dass man nach 16 Jahren Entwicklung soweit gekommen sei, auch wenn mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Distributoren die Entwicklung quasi im Alleingang vorantreiben. Auch die Frage hin, ob er nicht das Gefühl habe die Chance seines Lebens verpasst zu haben ein eigenes proprietäres Linux zu entwickeln antwortete Torvalds entschlossen: Nein, wirklich. Zu aller erst bin ich eigentlich gut dran. “Ich lebe in einem großen Haus, mit einem netten Garten und einem Reh das gelegentlich vorbeischaut und die Rosen isst. Ich habe drei Kinder und ich weiß ich kann für ihre Bildung bezahlen. Was brauche ich mehr?”
“Ich habe nichts zu verlieren”

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Prominenter Kernel-Entwickler hört auf  -   August 12th, 2007 in IT Allgemein

Der Linux-Kernel-Entwickler Con Kolivas zieht sich zurück: diese Ankündigung bedeutet nicht nur einen großen Verlust für die Entwickler des Linux-Kernels, sondern auch für die Verfechter eines Linux-Desktop.

Job, Kinder und Japanisch

Con Kolivas ist einer der bekanntesten Entwickler im Linux-Kernel-Team und ist zudem in der Community für seine Patchsets für den Kernel - diese wurden mit “-ck” markiert - sehr beliebt und angesehen. In Zukunft will sich Kolivas verstärkt seiner Familie und seinen beiden Kindern, aber auch seinem Hauptberuf - als Anästhesist in einem Spital im australischen Melbourne und dem Erlernen von Japanisch widmen.

Schnellere Rechner, die langsamer arbeiten

Im Interview skizziert Kolivas seine Anfänge in der Linux-Entwicklung bis zum Ende nach. Der Beweggrund für seine Linux-Karriere war der Wunsch nach einem Desktop-Betriebssystem, das funktioniert und sich einfach bedienen lässt. “Der Desktop-PC ist Schrott. Wir alle besitzen heute Computer, die vor zehn Jahren noch als Supercomputer galten, aber warum ist dennoch alles so langsam? Wenn die Rechner exponentiell schneller wurden, warum dauert es immer länger bis ein Computer hochfährt und die Anwendungen starten? Natürlich gab es in einigen Bereichen wesentliche Verbesserungen - etwa beim Video-Encoding - aber im Großen und Ganzen ist alles andere unglaublich viel langsamer als früher. Das Standardargument lautet, dass die Rechner heutzutage so viel mehr leisten, dass es nicht fair ist, sie mit früheren Rechnern zu vergleichen. Nun gut, wenn dem so ist, dann müssten die heutigen Rechner, die gut zehn Mal langsamer sind und nicht tausend Mal schneller, rund 10.000 Dinge mehr machen als ihre Vorgänger. Es ist klar, dass diese 10.000 anderen Dinge, die sie nun können, finden sich alle an den falschen Plätzen”, so Kolivas.

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OpenMoko: “Free your Phone”  -   July 9th, 2007 in IT Allgemein, Technology

Freies Linux-Smartphone ist fertig - Beim Neo 1973 sollen sowohl Software als auch Hardware möglichst einfach anpassbar sein

Machen es die meisten Mobiltelefon-Hersteller möglichst schwierig irgendeinen Zugriff auf die Soft- oder Hardware eines ihrer Geräte zu bekommen, so geht OpenMoko einen vollständig anderen Weg: Beim eben veröffentlichten Neo 1973 soll nach dem Motto “Free your phone” die Freiheit der BenutzerInnen das Gerät an eigene Bedürfnisse anzupassen ganz im Vordergrund stehen.
Zugang

Entsprechend setzt man bei dem Gerät auf Linux als Plattform, aber auch die Hardware soll möglichst leicht zugänglich sein. Das Gerät gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, während sich Neo Base vor allem an SoftwareentwicklerInnen richtet, kommt die Advanced-Ausführung gleich in seinen Einzelbestandteilen samt passendem Werkzeug.

Ausrichtung

Die Beschreibung lässt es bereits vermuten: An EndbenutzerInnen richtet man sich derzeit mit dem Neo 1973 noch nicht. Derzeit will man vor allem einmal eine gute Plattform für externe EntwicklerInnen schaffen.

Zentral

Hardwareseitig bildet ein 2,8 Zoll großer Touchscreen mit VGA-Auflösung das zentrale Element des Neo 1973. Angetrieben wird das Ganze von einer mit 266 MHz getakteten ARM-CPU, 128 MByte RAM und 64 MByte Flash sind ebenso dabei.

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Sammlung: Fustration mit der IT  -   April 30th, 2007 in IT Allgemein

Warum sind die AnwenderInnen noch nicht genug frustriert?

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bin eh frustriert, dann hab i ubuntu instaliert
und war no viel mehr frustriert. Dem dau ist das betriebssystem sowas von wurst, aber es sollen problemlos alle programme drauf laufen, und bill the gate weiß genau wie er uns ködert, jeder hofft auf was besseres, also kauft man - so wahnsinnig teuer ist win nicht, allemal billiger als sich tagelang mit linux herumzuquälen bis man das ding lernt - und dann funktionieren alle gekauften winprogramme nicht mehr und viele gibt es überhaupt nicht für linux. und was OO, FF & TB betrifft, ich verwende alle gerne und ausschließlich, aber meinen pda kann ich nur mir urkomplizierten verrenkungen abgleichen. antwort genug?

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Re: Vielleicht _sind_ die Benutzer einfach nicht frustriert!
Benutzer nicht frustriert
Ich sehe das auch so. Es gibt zwei Arten von Benutzern:
a) die den PC verwenden, wenn sie müssen und froh sind, wenn sie sonst mit ihm nichts zu tun haben. Die haben kaum eine Lobby (Foren, Newsgroups)
b) die sich mit dem PC mehr oder weniger eingehend befassen. Das sind die, die jammern und Stimmung machen. MS sch…e und so, Linux super oder auch sch…e und so. Solaris ganz super oder MacOS.
Wer sich nicht den ganzen Tag über mit Computer beschäftigt, wird MS wahrscheinlich gut genug finden und keinen Grund haben, sich Linux anzutun. Wer einen Mac hat, detto.



IT bis zum Burnout - Stress killt die Arbeitnehmer  -   April 30th, 2007 in IT Allgemein

Studie: IT-Spezialisten weisen viermal häufiger Stress-Symptome auf als der Durchschnitt der befragten Arbeitnehmer

Leiden Sie unter chronischen Schlafstörungen, kommt es bei Ihnen vermehrt zu Sodbrennen oder leiden Sie gar unter Gastritis? Fühlen Sie sich erschöpft und können Sie trotzdem schwer abschalten? Eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) aus Gelsenkirchen (Deutschland) zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild der IT-Branche, wie das Branchenportal ZDnet berichtet. Dabei wurden dezidiert Projektmitarbeiter unter die Lupe genommen.

Top und Flop

Demnach bietet das Arbeitsfeld der IT-Fachleute zwar viel Abwechslung bei überdurchschnittlich hohen Gehältern, gleichzeitig weisen Projektmitarbeiter aber auch viermal häufiger als der Durchschnitt der deutschen Beschäftigten Symptome massiven Stresses auf. Dauern diese Phasen der permanenten Müdigkeit, Magenbeschwerden und Schlafstörungen länger als acht Wochen, führen sie laut den Studienleitern zu einer Häufung chronischer Erschöpfung - einem Frühindikator des Burnout-Syndroms.

Was passiert?

Entwickelt sich diese Phasen so zu einem nachhaltig andauernden Zustand, kommt es schließlich zum Burnout. Diese chronische Erschöpfung körperlicher und psychischer Reserven bringt komplette Energielosigkeit, Demoralisierung, Gleichgültigkeit und Zynismus mit sich. In schlimmen Fällen dauert die vollständige Genesung mehrere Monate. Neben den körperlichen Beeinträchtigungen kommt es bei dauerhafter Überarbeitung auch zur Vernachlässigung sozialer Kontakte und im extremsten Fall zur Isolation.



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