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«Wir brauchen keine Computer in der Schule»  -   January 27th, 2008 in Everyday Life, Wissenswertes, IT Allgemein, Technology

Fernseher und Computer schaden dem Gehirn, sagt der deutsche Psychiater Manfred Spitzer. Und erklärt, warum sie unsere Kinder dick, dumm und gewalttätig machen

Kürzlich hat sich Bill Gates aus der Computerbranche verabschiedet. Sind Sie erleichtert?

Bill Gates ist ein ganz cleverer Mensch, der sehr viel Geld mit Computersoftware verdient hat. Ob diese gut ist oder schlecht, bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall hat er keine Ballerspiele entwickelt. Sehr gut ist, dass er jetzt einen Grossteil seines Vermögens an die Menschheit zurückgibt für teure Projekte, die sonst niemand betreibt – etwa die Verminderung der Säuglingssterblichkeit in Afrika.

Immerhin hat Bill Gates dafür gesorgt, dass Computer die Schulen erobert haben. Liest man Ihre Bücher, gewinnt man den Eindruck, dort seien Computer des Teufels.

Des Teufels ist weder der Computer noch der Fernseher. Das hängt immer von dem ab, was man damit macht. Wenn Sie einmal pro Woche eine gute Sendung sehen, ist Fernsehen sicher nicht schädlich. Und wenn Sie den Computer als Werkzeug benutzen, ist das überhaupt nicht schlecht. Wenn Sie aber ein kleines Kind zu oft an den Computer heranlassen, wirkt das wie eine Einstiegsdroge: Sie fixen es geradezu an. So ein Kind wird mit dem Computer irgendwann auch ganz andere Dinge tun. Zumindest bei uns in Deutschland ist es ein grosses Problem, dass sich die wenigsten Eltern bewusst sind, was ihre achtjährigen Kinder am Computer tun: Die Buben ballern und laden sich vom Internet verbotene Sachen runter, die Mädchen chatten, wer weiss mit wem.

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Der Golem und sein Dissident  -   April 19th, 2007 in Wissenswertes

Nicht der Computer, der Mensch sei der Maßstab aller Dinge. Beim Informatik-Workshop an der Uni Klagenfurt kam auch KI-Pionier Joseph Weizenbaum zu dieser Erkenntnis

Nicht der Computer, der Mensch sei der Maßstab aller Dinge. Beim Informatik-Workshop an der Uni Klagenfurt kam auch Joseph Weizenbaum, Pionier der Künstlichen Intelligenz, zu dieser Erkenntnis.

“Lehrt die Kinder, sich wirklich ausdrücken zu können.” Für Joseph Weizenbaum, Mathematiker, Informatiker und Pionier der “künstlichen Intelligenz” ist das die wichtigste Aufgabe der modernen Informationsgesellschaft. “Denn”, so der deutsch-amerikanische Wissenschafter und Philosoph kürzlich auf dem Informatik-Workshop “Medichi”an der Universität Klagenfurt: “es ist die Sprache, die den Menschen zum Menschen macht.”
Weizenbaum muss es wissen, hat er doch in den Sechzigerjahren am Massachusetts Institut of Technology (MIT) das legendäre Computerprogramm “Eliza” entwickelt, in dem ein “künstlicher” Psychotherapeut einem menschlichen Patienten gegenübersitzt und mit diesem ein Gespräch simuliert. “Eliza” löste eine Revolution in der Computerforschung aus. Ihre Adepten sahen damals die Erschaffung einer dem Menschen überlegenen künstlichen Intelligenz, einer selbstständig denkenden Maschine also, in greifbare Nähe gerückt. Weizenbaum, Sohn eines 1936 aus Berlin in die USA emigrierten jüdischen Kürschnermeisters, erschrak später zutiefst, wie er erzählte, als er die Tragweite seines Geniestreichs für Mensch und Gesellschaft erkannte.



Geheimnisse eines Tanz-Bären  -   February 5th, 2007 in Everyday Life, Skurilles, Sehenswert, Wissenswertes

Wer träumt nicht davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und dabei sogar noch Geld zu verdienen.

Wäre es von Anfang an ein geplantes Projekt gewesen, wäre sie ein heißer Kandidat für die Kategorie ‘verrückte Geschäftsideen‘ gewesen. In diesem Fall war es Zufall. Aber auch Zufall bedarf eines Auslösers!

Matt Harding reiste gerne. Und Matt Harding war ein Geek. Eigentlich wollte er sein ganzes Leben lang nur Videogames spielen - aber es kam alles anders als er dachte. Mit 26 stellte entschied er sich dafür, den sicheren Job eines Computerspiele-Programmierers und ein fixes Gehalt gegen eine 6monatige Weltreise einzutauschen.

So wie Forrest Gump irgendwann zu laufen begonnen hatte, fing Matt an zu tanzen. So wie er es einst für seine gelangweilten Bürokollegen getan hatte. Nur tanzte er dieses mal u.a. in Beijing, Vietnam, Kambodscha, Sibirien, Ruanda, Kenia, Uganda und sogar am Kilimanjaro. Mit dabei hatte war eine kleine Digitalkamera. Und die machte ihn über Nacht zum Star - und bezahlten Werbeträger.

Egal wie einfach oder verrückt die Geschichte ist, auch aus ihr kann man etwas lernen. Was Matt in einem Videointerview erzählt [siehe hier], kann auf jeden (Jung-)Unternehmer genauso umgelegt werden, wie auf Innovationsprojekte innerhalb eines Unternehmens. An diesem Beispiel ist anschaulich erklärt, worüber Coaches und Trainer so gerne reden.

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OScar Project  -   January 3rd, 2007 in Wissenswertes

It is the goal of the OScar Project to develop a car according to Open Source principles. In our opinion, a car is not a vehicle full of high-tech gadgets. Instead, we are looking for a simple and functional concept to spread mobility. Form follows function.

Apart from that, OScar is not just a car. It is about new ways of mobility and the spreading of the Open Source idea in the real (physical) world. On this website, you will find a great community of developers and drivers who want to invent mobility anew and together.

The project started in 1999. In December 2005, it reached release 0.2. Starting in 2006, everyone is welcome to participate.

OScar

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OLPC: 100-Dollar-Notebook kommt 2007  -   January 3rd, 2007 in Wissenswertes, IT Allgemein

Der 100-Dollar-Laptop kommt 2007 - allerdings etwas anders als geplant. So soll der Rechner vorerst teurer sein als angenommen, außerdem soll die markante Kurbel für die Stromversorgung geändert werden. Bis auf die Designänderungen hält Nicholas Negroponte, Vordenker des 100-Dollar-Notebook-Konzepts, aber weiter an der Schaffung des günstigen Computers fest.

“OLPC” ist die kryptische Abkürzung für ein Programm, das es Kindern auch in den ärmsten Regionen der Welt erlauben soll, mit dem Computer zu arbeiten und im Internet zu surfen. Vorgestellt Ende 2005 als kleine grüne Kiste mit 7″-Bildschirm, 500 Megabyte Speicher und Handkurbel, eroberte das Konzept des OLPCs in Windeseile die Herzen derer, die an die mit dem Billigst-Rechner verbundenen Chancen für Länder der Dritten Welt glauben.

OLPC

Häme vom großen Bill

Schnell wurde klar: Quanta baut den Rechner. Superkapitalist und Microsoft-Gründer Bill Gates hingegen lästerte über die Farbe, das Design und vor allen Dingen die Handkurbel des Geräts. Und das, obwohl das Design nicht unerhebliche Ähnlichkeit mit dem Teletubbie-Desktop von Windows XP hat. Auf der OpenSource-Konferenz “Linux World” sagte Nicholas Negroponte laut einem Bericht des Magazins Wired vor Open-Source-Entwicklern, dass “man etwas Richtiges” tue, “wenn sowohl Intel als auch Microsoft hinter einem her sind.”



Zitate, Weißheiten, Sprüche - Albert Einstein  -   December 28th, 2006 in Wissenswertes

Albert Einstein - Deutscher Physiker, 1879-1955

Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeit gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen.

Wenn a für Erfolg steht, gilt die Formel a = x + y + z; x ist Arbeit, y ist Spiel, und z heißt Maulhalten.

Je weniger Erkenntnis ein Mensch besitzt, desto ferner fühlt er sich von Gott.

Es genügt nicht, den Menschen zu einem Spezialisten zu erziehen. Damit würde man aus ihm einen gut dressierten Hund machen.

Der Fortschritt geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat.

Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.



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